Google Ranking verbessern

Warum deine Website nicht gefunden wird und was du dagegen tun kannst
Johann Alekseenko
SEO-Berater

Warum deine Website nicht auf Google gefunden wird

Ich hab doch alles gemacht – warum findet mich niemand auf Google?“
Du hast Zeit investiert. Du hast vielleicht sogar Geld ausgegeben. Deine Website steht, dein Online-Shop läuft technisch, aber auf Google? Tote Hose. Du wirst praktisch nur gefunden, wenn du für Klicks an Google Ads bezahlst.
Aber organisch? Fehlanzeige. Keine Sichtbarkeit, kein Traffic, keine Anfragen.
Und genau da beginnt das eigentliche Problem: Viele Website-Betreiber glauben, dass es ausreicht, einfach online zu sein. Doch Google denkt da anders.
Die Suchmaschine bewertet deine Website nicht danach, wie sehr du dich angestrengt hast, sondern nach über 200 Faktoren, die ständig im Wandel sind.
Und das macht SEO so herausfordernd.
👉 Du bist also nicht allein.
Viele Unternehmen, Selbstständige und Shopbetreiber kämpfen mit genau dieser Unsichtbarkeit und oft fehlt nicht der Wille, sondern das Wissen, woran es wirklich liegt.
In diesem Artikel zeige ich dir:
  • Warum dein Google-Ranking wahrscheinlich schlechter ist, als du denkst
  • Was du realistisch tun kannst, um das zu ändern
  • Und: Warum SEO nicht „mal eben nebenher“ funktioniert

Was bedeutet „Google Ranking“ überhaupt?

Wenn du in der Google-Suche etwas eingibst – sagen wir: „Sneaker kaufen“ oder „Treuhänder in Luzern“, bekommst du eine Liste mit Ergebnissen. Ganz oben stehen oft Werbeanzeigen (Google Ads). Direkt darunter folgen die sogenannten organischen Suchergebnisse, doch inzwischen sind diese Bereiche nicht mehr so klar getrennt wie früher.
Was ist heute überhaupt ein Google-Ranking?
Mit den neuen AI Overviews, die Google 2025 auch in der Schweiz immer stärker ausrollt, mischen sich klassische Suchtreffer mit automatisch generierten Antworten, Produktempfehlungen, Karten-Integrationen und Shopping-Angeboten.
Google zieht sich Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammen, bewertet diese auf Basis von Relevanz, Vertrauen und Struktur und baut daraus AI-generierte Zusammenfassungen direkt in den Suchergebnissen.
Das heisst: Deine Inhalte können sichtbar werden, ohne dass jemand auf deine Website klickt aber nur, wenn sie strukturiert, vertrauenswürdig und hochwertig sind. Und genau hier kommt SEO ins Spiel.
🔍 Wichtig zu verstehen:
Auch in den AI Overviews entscheidet Google anhand von SEO-Signalen, welche Seiten es als Grundlage heranzieht.
Wenn deine Website also nicht suchmaschinenoptimiert ist, wirst du weder klassisch noch in den neuen AI-Bereichen überhaupt berücksichtigt.
Warum ist das so wichtig?
Ganz einfach:
Wenn du mit deiner Website oder deinem Onlineshop Geld verdienen willst, egal ob über Dienstleistungen, Produkte oder Anfragen – brauchst du Sichtbarkeit. Und die bekommst du nicht mehr nur über die klassischen Rankings, sondern über ein Zusammenspiel aus:
  • organischen Suchtreffern
  • AI Overviews
  • lokalen Karten-Ergebnissen (Google Maps)
  • organischen Shopping-Grids
  • und teils sogar Video- oder News-Integrationen
Aber all diese Sichtbarkeit basiert auf einem Fundament: SEO, sauber, strategisch und aktuell.
SEO entscheidet heute nicht mehr nur über Platz 1 sondern darüber, ob du überhaupt noch irgendwo sichtbar bist.

Die harte Realität – Warum dein Ranking (noch) schlecht ist

Viele Unternehmer und Website-Betreiber sind überrascht, wenn sie erfahren, warum ihre Website bei Google nicht sichtbar ist. Denn oberflächlich sieht oft alles ganz okay aus: schönes Design, ein paar Texte, vielleicht sogar ein Blog und Social Media.
Aber Google sieht das anders.
Hier sind die häufigsten Gründe, warum deine Seite (noch) nicht rankt, auch wenn du viel investiert hast:

1. Deine Inhalte sind nicht suchmaschinenrelevant

Viele Websites haben Texte, aber kaum einer davon ist für Google wirklich wertvoll. Denn die Suchmaschine bewertet Inhalte nicht danach, wie viel Mühe du dir gegeben hast, sondern danach, wie gut sie zur Suchintention passen und ob sie besser sind als die deiner Konkurrenz.
Typische Schwächen bei Inhalten:
  • Keine klare Keyword-Ausrichtung: Wenn du nicht weisst, wonach deine Zielgruppe sucht, schreibst du oft am Bedarf vorbei. Inhalte ohne strategische Keyword-Planung bleiben unsichtbar, egal wie schön sie geschrieben sind.
  • Die Suchintention wird verfehlt: Nutzer suchen nach konkreten Lösungen oder Antworten. Wenn deine Seite zu vage bleibt oder an der falschen Stelle ins Detail geht, springt der Besucher ab und Google wertet das als negatives Signal.
  • Fehlende inhaltliche Struktur: Ohne klare Überschriften (H1, H2 usw.), Listen, Zwischenüberschriften oder FAQs kann Google den Content schwer erfassen und zuordnen. Auch semantische Nähe und thematische Tiefe fehlen oft.
  • Veralteter, dünner oder oberflächlicher Content: Viele Seiten behandeln Themen nur an der Oberfläche oder sind seit Jahren nicht aktualisiert worden. Google bevorzugt aktuelle, umfassende und nützliche Inhalte mit Mehrwert.
🛠️ Der häufigste Fehler:
Viele Websites sprechen über sich selbst und nicht über das, was Nutzer wirklich suchen.

2. Die Technik bremst dich aus

SEO ist nicht nur Content. Wenn deine Website langsam lädt, auf Mobilgeräten schlecht funktioniert oder nicht sauber gecrawlt werden kann, verliert Google das Vertrauen.
Typische technische Probleme:
  • Crawling-Chaos durch Filter-URLs: Shops generieren oft tausende Seiten über Farb-, Grössen- oder Sortierfilter. Diese URLs werden gecrawlt und manchmal indexiert, obwohl sie keinen Mehrwert bieten. Das bindet Crawl-Budget und erzeugt oft Duplicate Content.
  • Keine klare Seitenstruktur: Google muss verstehen, welche Seiten wichtig sind. Ohne logische Seitenhierarchie, saubere Navigation oder konsistente URL-Struktur fehlt dieser Kontext.
  • Fehlende oder fehlerhafte Heading-Struktur: Wenn H1, H2, H3 etc. falsch oder gar nicht verwendet werden, fehlt Google der rote Faden im Content. Das macht es schwieriger, die Relevanz deiner Inhalte zu erkennen.
  • Interne Weiterleitungen ins Leere: Kaputte Links, Weiterleitungen oder falsche Zielseiten unterbrechen den Fluss der Linkpower und schaden der User Experience.
  • Duplicate Content: Inhalte wiederholen sich durch Filterseiten, Produktvarianten, druckbare Ansichten in Form von PDFs oder übernommene Herstellertexte. Google wertet solche Seiten als doppelt oder überflüssig und indexiert diese im schlimmsten Fall nicht.

3. Du hast (noch) keine Autorität in deinem Themengebiet

Google will seinen Nutzerinnen und Nutzern nur Inhalte zeigen, denen es vertrauen kann. Und Vertrauen entsteht nicht nur durch guten Content, sondern auch durch Reputation, Sichtbarkeit und Signale von aussen.
Wenn du online nicht sichtbar bist – bist du für Google niemand.
Woran Google Autorität misst:
  • Verlinkungen von anderen Websites (Backlinks): Wird deine Seite von anderen glaubwürdigen Quellen verlinkt? Das können Branchenverzeichnisse, Fachportale, Medien oder Partner sein. Solche Backlinks zeigen Google: „Diese Seite wird von anderen empfohlen – sie ist relevant.“
  • Markensuchanfragen: Suchen Menschen nach deinem Firmennamen + Produkt oder Dienstleistung (z. B. „deinshop.ch Turnschuhe“)? Dann merkt Google: Deine Marke ist bekannt – du bist nicht irgendein anonymer Anbieter. Das ist ein starkes Signal für Vertrauen und Wiedererkennung.
  • Expertise & E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness): Google analysiert: Wer steht hinter den Inhalten? Gibt es eine erkennbare Autorenschaft? Sind die Inhalte einzigartig, fachlich korrekt und hilfreich? Wird dein Name in deinem Themenumfeld online zitiert oder referenziert?
Wenn du weder namentlich noch als Marke in deinem Fachgebiet online auftauchst, fehlt diese Einordnung.
Du musst nicht der Grösste sein, aber Google muss erkennen, dass du in deinem Bereich relevant bist.

4. Du behandelst SEO wie ein Projekt – nicht wie einen Prozess

Viele Unternehmen setzen sich einmal mit SEO auseinander, meist beim Website-Relaunch oder beim Start eines neuen Shops. Es wird ein kurzer SEO-Check gemacht, vielleicht ein paar Texte angepasst, ein paar Keywords eingebaut und dann ist das Thema erledigt.
Doch so funktioniert SEO nicht.
Was hier oft unterschätzt wird:
  • Die Google Suche verändert sich ständig: Mit Core Updates, AI Overviews und sich verändernden SERP Layouts passt Google laufend seine Bewertungskriterien an. Was heute gut funktioniert, kann morgen überholt sein.
  • Dein Markt schläft nicht: Neue Wettbewerber treten auf, investieren in Content, bauen Backlinks auf und ziehen an dir vorbei, wenn du stehen bleibst.
  • SEO braucht Wartung & Weiterentwicklung: Rankings müssen nicht nur aufgebaut, sondern auch gehalten werden. Das heisst: Inhalte aktualisieren, technische Entwicklungen beobachten, neue Chancen erkennen.
SEO ist kein Projekt mit Abschlussdatum sondern ein strategischer Prozess. Wer das versteht, baut langfristig Sichtbarkeit auf. Wer nicht, verliert still und leise Relevanz.

5. Du bist nicht lokal sichtbar – obwohl du es sein müsstest

Gerade für Unternehmen mit regionalem Bezug, ob Ladenlokal, Praxis, Agentur oder Dienstleister – ist lokale Sichtbarkeit bei Google essenziell. Doch viele lassen dieses Potenzial völlig ungenutzt.
Typische Schwächen im Local SEO:
  • Kein oder schlecht gepflegter Google Unternehmensprofil-Eintrag: Ohne vollständiges Profil, Öffnungszeiten, Bewertungen, Fotos und Kategorien wirst du in Google Maps kaum sichtbar oder erscheinst mit falschen Informationen.
  • Keine lokale Keyword-Optimierung: Begriffe wie „Anwalt Zürich“ oder „Coiffeur Basel“ sind entscheidend. Viele Seiten verzichten aber auf diese Kombinationen und verlieren dadurch wertvollen lokalen Traffic.
  • Widersprüchliche Firmendaten (NAP): Name, Adresse und Telefonnummer (NAP) müssen überall identisch sein, auf deiner Website, in Verzeichnissen und auf Social Media. Schon kleine Abweichungen schaden deiner lokalen Relevanz.
  • Keine lokalen Bewertungen oder Erwähnungen: Bewertungen sind ein Vertrauenssignal, nicht nur für potenzielle Kunden, sondern auch für Google. Wer nie bewertet wird, wird selten empfohlen.
📍 Wer lokal nicht sichtbar ist, verliert Kunden an die Konkurrenz – selbst wenn der eigene Service besser ist.
Deine Website rankt nicht, weil Google (noch) keine Gründe hat, dich zu zeigen.
Es ist kein einzelner Fehler – es ist meist eine Summe aus technischen, inhaltlichen und strategischen Lücken, die verhindern, dass du nach vorne kommst.

Was wirklich wirkt und was du dir sparen kannst

Im Internet kursieren unzählige Tipps, Tricks und vermeintliche „Hacks“, um das Google Ranking zu verbessern. Doch die Wahrheit ist: Es gibt keine Abkürzungen, die nachhaltig funktionieren.
Was wirklich zählt, ist solides SEO-Handwerk – verbunden mit einem klaren Verständnis für deine Zielgruppe und deren Suchverhalten. Wenn du noch ganz am Anfang stehst, schau dir am besten zuerst den SEO‒Startleitfaden von Google an.
Was funktioniert und zwar nachhaltig:
  • Saubere Keyword-Recherche & Suchintention verstehen Du musst wissen, wonach deine Zielgruppe sucht und warum. Nur dann kannst du Inhalte erstellen, die wirklich Antworten liefern. Tools wie Google Search Console, Keyword Planner, ahrefs.com oder sistrix.de helfen beim Einstieg. Tipp: Wie man eine effektive Keyword‒Recherche durchführt.
  • Starke Inhalte, die echten Mehrwert bieten SEO-Texte sind keine „Textwüsten mit Keywords“. Sie sind gut strukturierte, verständliche, nützliche Inhalte mit Tiefe – idealerweise ergänzt durch Grafiken, FAQs oder Videos. Wichtig: Ein Thema pro Seite, klar gegliedert, gut lesbar.
  • Technisch saubere Website mit guter User Experience Schnelle Ladezeiten, Mobile Optimierung, klare Navigation und funktionierende interne Links sind Grundvoraussetzungen. Tipp: Nutze PageSpeed Insights und Lighthouse für einen ersten Check.
  • Interne Verlinkung mit System Hilf Google und deinen Nutzern, Inhalte zu entdecken. Verlinke gezielt zwischen deinen Seiten – thematisch passend, mit klaren Ankertexten. So entsteht eine sinnvolle Seitenstruktur.
  • Autorität aufbauen – über Backlinks & Reputation Erwähnungen auf Branchenportalen, Gastbeiträge, PR-Arbeit oder Empfehlungen von Partnern helfen, deine Website als vertrauenswürdig zu positionieren. Qualität schlägt dabei Quantität.
Was du dir sparen kannst oder lieber gleich lässt:
  • Keyword-Stuffing & überoptimierte Texte Texte, die nur für Google geschrieben sind, funktionieren nicht mehr – sie vergraulen Nutzer und werden langfristig von Google erkannt und nicht mehr gerankt.
  • Gekaufte Backlinks & „Linkbuilding-Pakete“ Wenn dir jemand für 49 Franken „300 SEO-Backlinks“ verkauft, solltest du ganz schnell das Weite suchen. Google erkennt künstliche Linkmuster und wertet deine Seite im schlimmsten Fall komplett ab.
  • KI-generierte Texte ohne Kontrolle Ja, KI kann unterstützen, auch im SEO. Aber ungeprüfte Texte aus Chatbots oder Generatoren landen oft im Nirgendwo: zu generisch, ohne Tiefe, ohne echte Aussage. Google erkennt generischen Massencontent und Nutzer sowieso.
  • Veraltete „Tricks“, die früher mal funktioniert haben Dazu gehören z. B. Keyword-Meta-Tags, versteckter Text, Verlinkungen im Footer mit 100 Städtenamen oder SEO-Doorway-Pages. Diese Taktiken sind nicht nur wirkungslos, sie können deiner Seite aktiv schaden.
Es geht nicht um Tricks, sondern um Vertrauen und Signale. Und das baust du dir auf Schritt für Schritt.

Google Ranking kostenlos verbessern – wie weit kommst du allein?

Die gute Nachricht: Ja, du kannst einiges selbst tun, um dein Google-Ranking zu verbessern, ohne Geld in die Hand zu nehmen.
Die schlechte Nachricht: Es bleibt Stückwerk, wenn du die Zusammenhänge nicht verstehst oder keine klare Strategie hast.
Was du kostenlos tun kannst:
  • Google Search Console einrichten und nutzen Du siehst dort, für welche Keywords du bereits Impressionen bekommst, wie oft geklickt wird und ob es technische Probleme gibt (z. B. Indexierungsfehler, Mobilfreundlichkeit, Core Web Vitals). Tipp: Schau dir regelmässig den Leistungsbericht an und prüfe, welche Seiten unterperformen.
  • Seitenladegeschwindigkeit testen mit PageSpeed Insights Langsame Seiten = schlechte Nutzererfahrung = schlechtere Rankings. Google zeigt dir konkret, was dich ausbremst, oft sind es zu grosse Bilder, nicht komprimierte Skripte oder veraltete Plugins.
  • Keyword-Recherche selbst machen – mit klarem Fokus Du musst nicht gleich eine Agentur beauftragen, um eine erste Keyword-Basis aufzubauen. Was du brauchst, ist ein klarer Fahrplan:
  • Welche Themen sind für deine Zielgruppe relevant und wonach wird konkret gesucht?
  • Dafür lohnt es sich, gezielt für den Zeitraum deiner Analyse in ein professionelles SEO-Tool wie ahrefs, SISTRIX oder Semrush zu investieren. So bekommst du zuverlässige Daten zu Suchvolumen, Wettbewerb und verwandten Begriffen.
  • Mit etwas KI-Unterstützung (z. B. für Themencluster oder Content-Briefings) kannst du daraus schnell eine solide Strategie ableiten, ohne monatelange Einarbeitung.
Wichtig dabei: Es geht nicht nur darum, Keywords zu sammeln, sondern die dahinterliegende Suchintention zu verstehen.
  • Content überarbeiten – statt einfach nur „mehr schreiben“ Viele Seiten haben bereits Content, aber oft bringt er nicht die Rankings oder Klicks, die möglich wären. Die gute Nachricht: Du musst nicht gleich alles neu schreiben.
Was du selbst tun kannst:
  • Bestehende Seiten analysieren (z. B. via Search Console: Welche Keywords bringen viele Impressionen, aber wenige Klicks?)
  • Texte strukturieren: klare Überschriften (H1, H2 usw.), Zwischenüberschriften, Aufzählungen, interne Verlinkungen
  • Inhalte anreichern: FAQs, Bilder, Vergleiche, praktische Beispiele
  • Content aktualisieren und auf den neusten Stand bringen
👉 Mit KI kannst du dir dabei helfen lassen, Gliederungen zu entwickeln, Überschriften zu verbessern oder neue Perspektiven einzubauen – wichtig ist, dass du das Ergebnis kritisch prüfst und für deine Zielgruppe schärfst.
Content‒Optimierung ist keine kreative Kür, sondern eine strategische Aufgabe.

  • Google Unternehmensprofil pflegen – Local SEO nicht unterschätzen Gerade für lokale Dienstleister, stationäre Shops oder auch hybride Geschäftsmodelle (online + lokal) ist das Google Unternehmensprofil (früher: Google My Business) ein mächtiger Hebel und komplett kostenlos.
Was du selbst tun kannst:
  • Alle Basisdaten vollständig und korrekt eintragen (Name, Adresse, Telefonnummer, Website)
  • Öffnungszeiten aktuell halten
  • Kategorien und Leistungen gezielt auswählen
  • Fotos hochladen, Beiträge veröffentlichen, Events ankündigen
  • Kundinnen und Kunden aktiv um authentische Bewertungen bitten
💡 Viele vergessen: Auch das Unternehmensprofil taucht in den neuen AI Overviews und Local Packs auf, wenn es gepflegt ist und Vertrauen aufbaut.
Wer lokal sichtbar ist, hat oft einen direkten Wettbewerbsvorteil besonders in umkämpften Märkten mit vielen Anbietern.
Wo die Grenzen liegen
So viel du auch selbst machen kannst, irgendwann stösst du an einen Punkt, an dem Tools und Tutorials nicht mehr reichen. Warum?
  • Du siehst Symptome, aber nicht die Ursachen: Die Google Search Console zeigt dir zwar, dass bestimmte Seiten schlecht performen, aber nicht, warum. Ohne Erfahrung interpretierst du Daten falsch oder setzt an der falschen Stelle an.
  • Technische Probleme bleiben oft unsichtbar: Duplicate Content, Crawling-Probleme, fehlerhafte interne Weiterleitungen oder unnötige Parameter-URLs erkennst du nicht ohne professionelle SEO-Tools und ohne technisches Verständnis weisst du nicht, wie du sie behebst.
  • Content ohne Strategie bringt keine Rankings: Einfach „gute Texte schreiben“ reicht nicht. Es braucht eine klare Positionierung, ein Keyword-Konzept, interne Verlinkung und das Verständnis für Suchintentionen und Content-Typen (z. B. transaktional vs. informativ).
  • Du arbeitest isoliert statt ganzheitlich: SEO ist kein einzelner Kanal, sondern ein Zusammenspiel aus Technik, Content, Usability und Autorität. Wer SEO „nur im Content“ oder „nur in der Technik“ betreibt, schöpft das Potenzial nie aus.
  • Du verschwendest Zeit auf ineffiziente Massnahmen: Ohne klare Prioritätenliste wird SEO schnell zur Endlosschleife: viel Arbeit, wenig Wirkung. Ein externer Blick kann dir helfen, den Fokus zurückzugewinnen.
Du kannst dir selbst eine gute SEO-Basis aufbauen und das ist absolut sinnvoll.Aber wenn du ernsthaft organisch wachsen, Fehler vermeiden und dauerhaft sichtbar bleiben willst, brauchst du mehr als Tools und Tutorials.
Ein erfahrener SEO‒Berater bringt dir genau das.
Du musst SEO nicht selbst meistern. Du brauchst jemanden, der dir den Rücken freihält, damit du dich auf dein eigentliches Business konzentrieren kannst.

Wenn du wissen willst, wo bei dir die grössten SEO-Hebel liegen und wie du mit einer klaren Strategie mehr aus deiner Website herausholst:
Melde dich gerne. Ich zeige dir, was realistisch möglich ist.

So sieht SEO in der Realität aus – das typische E-Commerce-Szenario

Wenn du einen Onlineshop betreibst, wirst du dich in diesem Beispiel wahrscheinlich wiederfinden. Denn:
8 von 10 E-Commerce-Unternehmer, die zu mir kommen, haben dieselben Herausforderungen.
Nicht, weil sie schlecht umgesetzt wären, sondern weil SEO bei der Planung komplett fehlt.
Das Resultat: Ein schöner Shop, aber kaum Sichtbarkeit und damit auch kaum Umsatz über organische Google Suche (Only Paid).

Die typische Ausgangslage im E-Commerce

  • Kein SEO-Konzept bei der Erstellung: Design, UX und Technik stehen im Fokus, aber es gibt keine Keyword-Strategie, keine Seitenarchitektur mit SEO-Zielsetzung, keine Content-Planung.
  • Filterwahnsinn & Crawling-Probleme: Durch Grössen-, Farb- oder Sortierfilter entstehen zehntausende URLs, die unnötig gecrawlt und teilweise indexiert werden. → Google verschwendet Crawl-Budget und erkennt nicht, welche Seiten relevant sind.
  • Schwache Kategorie- und Produkttexte: Die Kategorieseiten enthalten wenig bis gar keinen Text, oder nur generische Phrasen. Produkttexte sind vom Hersteller übernommen → Duplicate Content ohne Differenzierung.
  • Content ohne SEO-Fokus: Der Blog existiert, aber ohne strategischen Plan. Inhalte entstehen oft spontan, ohne Keyword-Fokus, ohne klare Suchintention und vor allem ohne Bezug zur Customer Journey. Es fehlt an einem roten Faden, der den Nutzer vom ersten Kontakt bis zur Conversion begleitet.
  • Keine Autorität, keine Marke, keine Backlinks: Der Shop ist neu, hat keine Reichweite aufgebaut, keine externen Empfehlungen und wird von Google nicht als relevant eingestuft.

Was wir in solchen Fällen tun – der SEO-Fahrplan für Shops

Technisches Fundament bereinigen:
  • Filter-URLs regulieren, Crawling effizient steuern
  • Klare Seitenstruktur mit sprechenden URLs
  • Fehlerhafte Weiterleitungen beheben, interne Linkstruktur aufbauen

Strategische Content-Optimierung:
  • Keyword-Strategie definieren: Welche Kategorien, welche Suchbegriffe, welche Intent?
  • Kategorietexte strukturieren und aufwerten
  • Produkttexte einzigartig und suchrelevant gestalten
  • Blog mit Themenclustern ausbauen (z. B. Pflege-Tipps, Materialien, Trends)

Autorität & Sichtbarkeit aufbauen:
  • Google Unternehmensprofil aktiv pflegen
  • Branchenverzeichnisse, Kooperationen, PR-Massnahmen für Backlinks nutzen
  • Erste Marken-Suchanfragen durch Branding-Massnahmen anregen

Analyse, Monitoring & Weiterentwicklung:
  • Laufende Auswertung mit SEO-Tool
  • Top-Seiten stärken, Content ausbauen, Lücken gezielt schliessen
  • SEO als kontinuierlichen Prozess im Unternehmen verankern

📈 Was realistisch möglich ist

Nach 6 bis 9 Monaten sehen wir in fast allen Fällen:
  • Verdoppelte Sichtbarkeit
  • Deutlich mehr organischer Traffic
  • Mehr Conversions über Kategorie- und Produktseiten
  • Bessere Positionierung in einem umkämpften Markt

Was du jetzt mitnehmen solltest

SEO ist kein Add-on, sondern der Hebel für langfristigen Erfolg
Viele Onlineshops und Websites scheitern nicht an ihrem Produkt oder Angebot, sondern daran, dass sie nicht gefunden werden.
SEO ist kein Trick, kein kurzfristiger Push, sondern ein strategisches System, das deine digitale Sichtbarkeit Schritt für Schritt aufbaut.
Wenn du versuchst, es „nebenher“ zu machen, verlierst du Zeit, Potenzial und letztlich Umsatz.
Was du brauchst:
  • Eine klare SEO-Strategie, abgestimmt auf dein Businessmodell
  • Eine saubere technische Basis
  • Content, der zur Suchintention und zur Customer Journey passt
  • Kontinuität und echtes Verständnis für das, was Google heute verlangt
Und vor allem: den Fokus aufs Wesentliche, damit du dich auf dein Unternehmen konzentrieren kannst, während SEO für dich arbeitet.
🎯 Wenn du bereit bist, SEO endlich strategisch anzugehen, statt dich weiter durch Tipps und Tools zu hangeln:
Melde dich. Ich helfe dir, aus deiner Website ein echtes Kundenmagnet zu machen.

Häufige Fragen zum Thema Google Ranking verbessern

Wie finde ich heraus, für welche Keywords meine Website bei Google rankt?Die große Überschrift

👉 Mit der kostenlosen Google Search Console kannst du genau sehen, bei welchen Suchanfragen deine Seiten erscheinen, wie oft sie angeklickt werden und wo Potenzial verschenkt wird.

Was bringt mir ein gutes Ranking bei Google überhaupt?

👉 Sichtbarkeit. Vertrauen. Planbarer Traffic. Du wirst von Menschen gefunden, die genau jetzt nach deinen Leistungen oder Produkten suchen, ohne Werbekosten pro Klick.

Wie lange dauert es, bis ich bei Google besser ranke?

👉 Das hängt von deiner Ausgangslage, deinem Wettbewerb und der SEO-Strategie ab. Erste Verbesserungen sind oft nach 3–6 Monaten sichtbar, echte Durchbrüche brauchen meist mehr Zeit.

Macht SEO überhaupt noch Sinn – bei all den Ads, AI Overviews & Co.?

👉 Mehr denn je. Gerade weil der sichtbare Platz in der Suche schrumpft, entscheidet gutes SEO darüber, ob du überhaupt noch vorkommst – in organischen Treffern, AI Overviews, Maps & Co.

Kann ich SEO nicht einfach jemandem im Team übergeben?

👉 Nur, wenn diese Person SEO wirklich versteht. SEO ist keine Aufgabe für „nebenbei“, sondern ein Bereich, der Erfahrung, Tools und Strategie verlangt.
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